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Kunst im Spiel

Licht - Schatten - Form - Farbe
"Licht selbst ist immer unsichtbar. Wir sehen nur Dinge, nur Objekte, kein Licht." Artur Zajonc
Malerei I
Vitale Kunstwerke, die uns berrühren, erzeugen, sei es durch Farbenklang, Formenrhythmus oder die Besonderheit ihrer Bildarchitektur eine harmonische Gestimmtsein (   ) in uns. Es gibt Farben, deren tonales Wechselspiel zugleich musikalisch und heilsam ist.  Es gibt dynamisierte Formen, zufällig oder absichtlich erschaffen, die aufs Wundersamste mit organischen Texturen interagieren und uns den Zuspruch kreativer Unruhe und Freude schenken. Ganz im Unterschied zur Bildsprache der Werbung und ihrer Ästhetik der Behaglichkeit, die letztendlich die Sehnsüchte verstärken will, die Unzufriedenheit.
 
Der psychische Raum der Farben ist auch der Raum der Sentiments, der Erinnertheiten und Entäußerungen. Und - the interaction of colours- ist immer auch dem Gedächtnis des Schmerzes, befreiter Sinnlichkeit oder dem Spannungsgefälle von vita contemplativa und activa gewidmet.
 
Malerei II
\r\nWisse, das Relief zufälliger Ordnungen schichtet freimütig und verspielt die vergänglichen Ornamente, die Arabesken der Schöpfungsfreude und der absichtslosen Linien in den feuchten Grund sich sammelnder Schönheiten und denkender kreativer Nässe. Bilder werden durch Bilder gelöscht, und mit jedem Atemzug bringt die mondverliebte Flut den Naturen die Leidenschaften.

Sieh die Lichtpalette am Strande, die unerschöpflichen Arabesken, den filigranen Überschwang, die Gemälde aller Epochen, die Ekstasen von Wind und Wasser. Mondzeichnungen. Bewegungen ohne Fluchtpunkte........lineares Relief, Ornamente der Vergänglichkeit. Wie ein endloser Faden, der Horizont, von der Sonne eingerollt, wenn es an der Zeit ist wiederkehrend in den Sand gezeichnet. Symmetrien, Ordnungen, Ebenmaß. Gebirge entstehen, Landschaften fliehen ins Meer. Der größte Kreis ist die Linie des Horizontes.   H.Schero